Die Republik Kongo ist nicht gerade das typische Reiseland, an das man automatisch denkt, wenn es um Urlaub in Afrika geht. Dies liegt vor allem daran, dass der Namensvetter Demokratische Republik Kongo, das früher Zaire hieß, einen sehr schlechten Ruf hat.

Die Eckdaten der Republik Kongo

Die Republik Kongo verfügt über eine Landesfläche von 342.000 km². Hier leben etwa vier Millionen Menschen. 97 Prozent davon sind Bantu-Völker, die hier ansässig sind. 48 Prozent fallen dem Kongo-Volk zu und 20 Prozent den Sangha. Sogar Pygmäen leben hier noch in ihrer natürlichen Lebensweise im Einklag mit der Natur. Ein Drittel der Gesamtbevölkerung der Republik Kongo lebt in der Hauptstadt Brazzaville. Das Land weist eine sehr niedrige Bevölkerungsdichte auf. Gerade einmal durchschnittlich 11,4 Menschen leben auf einem Quadratkilometer. Etwa die Hälfte der Bevölkerung sind Anhänger der christlichen Religion. Die zweite Hälfte der hier lebenden Menschen glaubt an verschiedenste kleinere und größere Religionen.

Die Regierung der Republik Kongo obliegt dem Präsidenten Denis Sassou-Nguesso, der bereits seit 1997 im Amt ist. Die Republik Kongo war früher eine französische Kolonie. Unabhängig wurde sie erst im Jahr 1960. 2002 erhielt das Land eine neue Verfassung, die es zu einer präsidialen Republik macht.

Im Land wird vorwiegend Französisch gesprochen, das auch als Amtssprache festgelegt wurde. Als Umgangssprachen werden Lingala und Kituba gesprochen. Des Weiteren gibt es viele Dialekte, die vor allem in bestimmten Regionen gesprochen werden.

Die besondere Fauna in der Republik Kongo

In der Republik Kongo leben einige Tiere, die sonst nirgendwo auf der Welt mehr vorkommen. Ganz besonders sind die großen Vorkommen der Flachland-Gorillas. Mehr als 75% aller Flachland-Gorillas leben in der Republik Kongo. Die Republik Kongo ist in weiten Teilen von tropischem Regenwald überzogen, was eine hervorragende Grundlage für das Leben der Gorillas darstellt.